handylexikon


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Handylexikon

A
A-Netz
Im Jahre 1958 wurde das erste Mobilfunknetz Deutschlands, das A-Netz eingeführt. Dieses arbeitete mit handvermittelten Verbindungen wurde aber nach fast 20 Jahren wegen technischer Überholung 1977 eingestellt.

Abrechnung
Einmal monatlich erhält man vom Mobilfunkanbieter eine Abrechnung über die Ihnen zur Verfügung gestellten Leistungen. Darin sind der Monatsgrundpreis, Gesprächsgebühren sowie in Anspruch genommene Serviceleistungen und Sonderfunktionen, wie z.B. Rufumleitung oder WAP, enthalten.

Airtime
Die Telefoniezeit, die Ihnen monatlich in Rechnung gestellt wird.

Akku
Ein Akku ist eine wiederaufladbare Batterie, über die Ihr Handy seine Energie bezieht. Bei den Akkus gibt es jedoch Unterschiede bezüglich der Ladezeiten, der Stand-by-Zeiten oder des Gewichtes.
NiMH Akku
Nickel Metall Hybrid Akku - zur mobilen Stromversorgung.
Li-Ion Akku
Li-Ionen Akku - zur mobilen Stromversorgung. Im Gegensatz zu NiMH-Akkus erfährt dieser keinen Memory-Effekt, kann also zu jeder Zeit geladen werden, ohne dass die Kapazität nachlässt.

Akkuladesteuerung
Die Elektronische Akkuladesteuerung reguliert die Aufladung Ihres Handyakkus. Zu häufiges Aufladen kann das Gerät beschädigen oder die Leistungsfähigkeit des Akkus merklich beeinträchtigen. Durch die elektronische Akkuladesteuerung wird das schonende und optimale Wiederaufladen Ihres Handys gewährleistet.

Always-ON-Betrieb
... wird mit GPRS möglich sein. Dabei ist das Handy ständig empfangsbereit, ohne sich immer wieder neu einzubuchen. Dadurch werden bei erneutem Aufruf eines Datendienstes die derzeit noch im WAP vorhandenen langen Anmeldefristen verkürzt. Außerdem kann der Handy-Besitzer so- wie auch im Internet- eingehende E-Mails direkt auf seinem Mobiltelefon lesen.

Anklopfen
Funktion zur Gesprächsabwicklung. Während eines Telefonats wird dem Telefonierenden per Signalton angekündigt, dass sich ein weiteres Gespräch auf der Leitung befindet. Er kann dieses entweder annehmen oder auch nicht.

Anruffilter
Bei best. Handymodellen kann durch eine Einstellung gefiltert werden, welcher Anrufer direkt auf dem Handy ankommt und welcher auf die Mailbox weitergeleitet wird.

Auto-Logic
Hierbei schaltet sich der Anrufbeantworter nach dem Abhören der aufgesprochenen Nachrichten selbständig in die Telefonbereitschaft zurück.



B
B-Netz
Zweites in Deutschland verfügbares Mobilfunknetz. Wie auch das A-Netz basiert es auf analoger Übertragungstechnik. 1972 mit 37 Kanälen eröffnet, 1980 wurden 75 weitere Kanäle hinzugenommen, man unterschied seitdem zwischen B1- und B2-Netz. Mit heutigem Mobilfunk nicht zu vergleichen, man musste wissen, wo sich der Gesprächspartner grad befand um ihn anzurufen! Der Betrieb wurde 1994 eingestellt.

Baud
Messangabe für die Datenübertragung, sie kann ungefähr mit bps (Bits per Second) gleichgesetzt werden. Datenverbindung im GSM900- und -1800-Netz übertragen mit 9600 Baud.

BCCH (Broadcast Controll Channel)
Es wird genutzt, um von der BTS Signale an die Handys weiterzugeben.

Bedienerführung
Hierbei handelt es sich um eine elektronische Bedienungsanleitung die den Anwender Schritt für Schritt zu der gewünschten Funktion führt und über das Display ablesbar ist.

Betriebsfunk
Ein räumlich begrenztes Mobilfunknetz für geschäftliche Anwendungen. Betriebsfunknetze sind in erster Linie für Sprache ausgelegt, können aber auch Daten transportieren. Beispiele sind etwa Taxi-Funknetze oder Funkanwendungen auf dem Betriebsgelände größerer Firmen.

Bitfehlerrate
Beim digitalen Mobilfunk können die Nutzdaten nicht völlig fehlerfrei übertragen werden. Solange die Fehler einen bestimmten Anteil der Gesamtinformationen nicht übertreffen, lassen sich diese Bitfehler jedoch durch spezielle Korrekturverfahren beheben.

Bluetooth
Hierbei handelt es sich um einen Funkverbindungs-Standard, der anders als bei einer Infrarot-Verbindung verschiedene Geräte wie mobile Computer, Drucker, Handys bis hin zu elektronischen Türöffnern auch durch Wände verbinden lassen kann.

Booster
Ein Booster, zu deutsch "Helfer", wird zur Verstärkung von elektrischen Impulsen eingesetzt; somit kann die Sendeleistung eines Handys heraufgesetzt werden.

BTS (Basis Transmitter Station
Basisstation, die das Gespräch an das Handy, bzw. schnurloses Telefon weiterleitet.

Bündelfunk
Für Unternehmen und Gewerbetreibende, die regional tätig sind, eine kostengünstige Alternative zu anderen mobilen Kommunikationsnetzen. Kunden zahlen monatlich eine Gebühr pro Gerät, wodurch keine laufende Gesprächskosten anfallen.

Burst
Ein Datenpaket auf dem das Gespräch sowie alle anderen Daten zwischen Handy und BTS versendet werden.

BZT
Bundeszentralamt für Zulassungen in der Telekommunikation mit Sitz in Saarbrücken.



C
C-Netz
Drittes in Deutschland verfügbares Mobilfunknetz - eingeführt 1985. Wie das A- und das B-Netz basiert auch das C-Netz auf einem analogen Übertragungsstandard. Im Allgemeinen ist es als Autotelefon bekanntgeworden, da es aufgrund seiner unhandlichen Grösse nicht wirklich mobil ist . In den letzten Jahren kam es vor allem wegen dem D- und dem E-Netz zum erheblichen Rückgang der Teilnehmer, besonders, da man mit analogen Übertragungsverfahren sehr schlecht Datenkommunikation betreiben kann.

C-Tel
Seit 1995 offizielle Bezeichnung der Telekom für den Dienst des C-Netzes

Callback
Verfahren des Telefonierens, unter Hilfe des `Zurückrufens`, man wählt eine bestimmte Nummer an, wartet auf einen Klingelton und legt dann auf, um kurze Zeit später von dieser Nummer zurückgerufen zu werden. Jetzt kann man durch wählen einer beliebigen Nummer eine Verbindung aufbauen.

Callback-Anbieter
Unternehmen, meist in den USA, die Callback anbieten. Über eine spezielle Rufnummer, die der Kunde bei einem Callback-Anbieter beantragen kann, wählt er einen Zentralcomputer (zum Beispiel in den USA) an. Dieser ruft zurück, stellt eine Amtsleitung zur Verfügung, und dann kann die eigentliche Telefonnummer gewählt werden. Telefoniert wird jetzt zum Tarif eines internationalen Netzbetreibers. Vor der Liberalisierung und dem damit verbundenen Preissturz im Festnetz war dieses eine preislich interessante Alternative zu den hohen internationalen Gebühren der Monopolisten, wie der Deutschen Telekom.

Car-Kit
Autoeinbausatz für Mobiltelefon. Ein Carkit besteht üblicherweise aus einer Halterung mit Anschlüssen zum Laden der Akkuzellen, einer Verbindung zur Außenantenne am Auto und sollte eine Freisprecheinrichtung beinhalten, die mitlerweile Gesetzlich zur Pflicht wurde.

CE-Zeichen
Prüfzeichen der Europäischen Gemeinschaft (Communauté Européenne) über die elektromagnetische Verträglichkeit und Störfestigkeit von Geräten in der Unterhaltungselektronik. Seit Anfang von 1996 muss jedes neu verkaufte Gerät das CE-Zeichen tragen.

Chekker
Regionaler öffentlicher Bündelfunkdienst, der für die Kommunikation in großen Unternehmen gedacht ist. Mit ihm kann man innerhalb eines begrenzten Gebietes telefonieren sowie Text übertragen.

Chipkarte
Berechtigungskarte für den Zugang zu Funktelefonnetzen. Auf dieser können Daten gespeichert werden.

CLI (Calling Line Identification)
Rufnummernidentifizierung. Hierbei handelt es sich um die Möglichkeit seine eigene Rufnummer an den Angerufenen zu senden, damit er informiert wird wer gerade anruft. Es bleibt aber einem selbst überlassen ob man diese Funktion freischaltet, und somit die eigene Nummer preisgibt.

Compact-Flash-Card
Kleine Einsteckkarte, die der Speichererweiterung von Laptops und Organizern dient. Ihr Interface kann für viele Einsatzzwecke genutzt werden, wie etwa Modems, Bluetooth-Karten oder ähnlichem.

Compenser
Gleicht Defizite bei Übertragungsschwächen des Handys aus, und sichert die volle Sendeleistung am Fußpunkt der Antenne. Wird sehr oft eingesetzt bei Autoantennen für Handys.



D
Dämpfung
Maß für die Übertragungsverluste beim Transport elektrischer oder optischer Signale. Je geringer die Dämpfung eines Übertragungsmediums (Leitung, Funkkanal) ist, desto höher sind Reichweite und Qualität der Übertragung. Vor allem beim Datenübertragung übers Internet spielt dieses eine große Rolle.

Datenfunk
Neben den Fax- und Datenmodi der D-Netze und E-Netze gibt es auch eigene Datenfunk-Netze wie Modacom, Mobitex oder Inmarsat. Es handlt sich hierbei um digitale Datenübertragung in Mobilfunk- und Satellitennetzen.

DCS1800
Eigentliche Bezeichnung für das E-Netz, wird aber üblicherweise mit GSM1800 bezeichnet (die 1800 bedeutet 1800 MHz)

DECT
Digitaler Übertragungsstandard bei Schnurlostelefonen. Reichweite von DECT- Telefonen liegt bei ca. 500 Metern

Dezibel
Technische Maßeinheit für Lautstärken, Signalpegel und ähnliches. Dezibel sind eine logarithmische Einheit: Ein Sprung von sechs Dezibel entspricht in der Realität einer Verdopplung: 87 Dezibel sind also doppelt so laut wie 81 Dezibel. Die Grundeinheit `Bel` ist nach Alexander Graham Bell (1847-1922) benannt.

Direktruf ("Babyruf")
Hierbei wird durch das Drücken einer beliebigen Taste des Telefons eine zuvor einprogrammierte Nummer angewählt. Es gibt vor allem den Eltern die Sicherheit das ihr Kind immer und überall erreichbar ist.

DTX (Discontinuous Transmission Exchange)
In Gesprächspausen wird die Sendeleistung des Mobiltelefons heruntergeladen und somit weniger Akku-Energie verbraucht.

Dualband-Handys
Mobiltelefone für die D- und E-Netze. Die Doppelnetz-Handys können auf dem 900 Megahertz Frequenzband der D-Netze sowie im 1800 Megahertz-Bereich der E-Netze senden und empfangen. Spezielle Dualband-Modelle, die oft als Worldphone bezeichnet werden, sind für die D-Netze und die amerikanischen GSM 1900 Netze ausgelegt. Fast alle modernen Mobiltelefone sind mittlerweile Dualband-Handys.Vor allem wenn man oft ins Ausland fährt ist diese Funktion unentbehrlich.

Dualmode-Handys
Hierbei gibt es zwei verschieden Typen von Dualmode-Handys: Geräte, die sich für Fest- und Mobilfunknetze eignen sowie Handys, die im Mobil- und im Satellitennetz Iridium übertragen.

Dual-Rate
Durch die steigende Zahl von Mobiltelefonierern in den einzelnen Netzen kann es zu Engpässen oder Überlastungen kommen. Dual Rate als technisches Verfahren soll die Überlastungsprobleme beheben und es mehreren Teilnehmern gleichzeitig gestatten, bei optimaler Gesprächsqualität auf der gleichen Frequenz zu telefonieren.



E
E-Netz
Fünftes in Deutschland verfügbares Netz, auch GSM1800-Netz genannt. Benutzt genau wie das D-Netz ein digitales Übertragungsprotokoll. Die Frequenz ist doppelt so hoch wie die des D-Netzes, dadurch lässt sich eine bessere Sprachqualität erzielen.

Einbuchen
Wenn das Handy eine Verbindung zur BTS herstellen will.

EIR (Equipment Identity Register)
Datenbank zur Identifizierung von Mobilfunkgeräten anhand der IMEI

Elektrosmog
Als Elektrosmog bezeichnet man elektromagnetische Wellen, die bei jedem elektrischen Gerät auftreten und die bei starken Konzentrationen der Wellen möglicherweise Gesundheitsschäden verursachen. Der ursprüngliche geäußerte Verdacht, dass die Handynutzung schädlich ist, konnte bislang nicht offiziell bestätigt werden.

EMUV
Elektromagnetische Umweltverträglichkeit

EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit)
Sammelbegriff für die Wirkung von Funksendern auf Lebewesen und technische Systeme. Während die Ansprüche an die Störfestigkeit von elektrischen Geräten mittlerweile genormt sind (CE-Zeichen), sind die Grenzwerte fürdie Belastung von Menschen durch Funksender nach wie vor Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen. Die negative Beeinflussung der technischen (elektrischen) Systeme ist unbestritten, denn nicht um sonst wird man gebeten in Krankenhäserun, Flugzeugen etc. das Handy auszuschalten.

Enhanced Full Rate
Ein vor allem im E-Netz eingesetztes Verfahren zur weiteren Verbesserung der Sprachqualität

ERMES (European Radio Message System)
Das ERMES-System soll für Funkrufdienste das werden, was der GSM-Standard für Mobiltelefone bereits ist: ein europaweiter Standard für Paging-Netze, deren Kunden in vielen Ländern mit denselben Empfängern erreichbar sein wollen. ERMES unterstützt Nur-Ton-Rufe (acht verschiedene Tonsignale), numerische Nachrichten (bis 20 Ziffern) und alphanumerische Nachrichten, also Textübertragungen (bis 400 Zeichen).

ETSI (European Telecommunications Standards Instit
Europäisches Institut für Telekommunikations-Standard mit Sitz in Sofia-Antipolis.


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F
FDMA (Frequency Division Multiple Access)
(oder auch Frequenzmultiplexverfahren) Technisches Grundprinzip aller heute angebotenen Mobilfunknetze: Die zur Verfügung stehenden Frequenzen werden in Teilbereiche für die Verbindung vom Mobiltelefon zur Basisstation und für die Verbindung der Basisstation zum Mobiltelefon aufgeteilt. In beiden Frequenzbereichen stehen gleichzeitig mehrere Übertragungskanäle zur Verfügung.

Festnetz
... ist das bestehende Netz der immobilen, fest installierten Telefone. Zur Zeit sind Bemühungen im Gange, sowohl das Festnetz als auch das Mobilfunknetz in einem gemeinsamen Netz zu koppeln. Erste Schritte in diese Richtung zeichen sich beim Dual Mode System ab, wo das Portable auch als Handy funktionieren kann.

Flächendeckung
... bezeichnet die Erreichbarkeit und Gesprächsqualität eines Mobilfunknetzes, mit der in verschiedenen Regionen telefoniert werden kann. Je besser die Flächendeckung, desto geringer die Wahrscheinlichkeit eines Funklochs und desto höher die Gesprächsqualität.

Frequenz
Die Mobilfunknetze in Deutschland unterscheiden sich durch ihre Frequenz. Das Digitalnetz D-Netz sendet auf einer Frequenz von 900 MHz, das nur für Handys entwickelte E-Netz sendet mit 1800 MHz.

Freisprechanlage
Um beim Autofahren telefonieren zu können, ohne den Hörer ständig in der Hand halten zu müssen, wurde die Freisprechanlage entwickelt. Das Gerät wird innerhalb der Fahrerkabine mit Mikrofon und Lautsprecher ausgestattet; weitere Personen können so ebenfalls mithören und der Fahrer hat beide Hände zum Fahren zur Verfügung.

Frequenzmodulation
Verfahren für Funkübertragungen, bei dem das Nutzsignal durch Frequenzänderungen einer Trägerschwingung transportiert wird. Das bekannteste Einsatzgebiet dieser Technik ist das UKW-Radio (FM).

FSE (Freisprecheinrichtung)
Spezielles Zubehör um freihändig telefonieren zu können. Bei einer Freisprecheinrichtung muss es eine Intelligente Elektronik geben, die das Mikrophon dämpft, wenn der Anrufer durch den Lautsprecher spricht und andersrum den Lautsprecher stummschaltet, wenn man über das Mikrophon sprechen will. Die Freisrecheinrichtung verhindert also die volle Duplexfähigkeit. In Deutschland ist das Autofahren nur noch mit einer solchen Freisrecheinrichtung erlaubt, andernfalls drohen hohe Geldstrafen.

Funkschatten
Bereich in dem die Versorgung mit einem Mobilfunknetz nicht gegeben ist (z.B. in Tunneln, oder in Tälern, oder aber auch da wo keine BTS ist).

Funkzelle
... ist der kleinste Funkbereich, der von einer Basisstation versorgt wird. Um die Funkfrequenzen optimal ausnutzen zu können, sind die Zellen in Wabenform (d.h. als sich überlappende Kreise) angeordnet. Unter Einhaltung eines bestimmten Schutzabstandes können die gleichen Funkfrequenzen von mehreren Zellen verwendet werden. Die Größe einer Funkzelle ist variabel und hängt von der geografischen Struktur und Dichte der Mobilfunknutzer ab.



G
GAP
Luftschnittstelle. Dieser Standard funktioniert nur bei DECT-Telefonen der neuesten Generation. Ist eine Art von Kompatibilität der Hardware verschiedener Anbiter. Sie können also ein Homehandy von Hersteller A mit der Basisstation von Hersteller B zusammenarbeiten lassen.

Gigalink
Ende 1995 eingeführtes Richtfunknetz der Deutschen Telekom. Es ermöglicht die kabellose Übertragung von digitalen Signalen bis zu 155 Megabit pro Sekunde. Die Telekom nutzt Gigalink vor allem für die Verbindung zwischen den einzelnen Fernvermittlungsstellen.

GPRS (General Packet Radio Service)
GPRS erlaubt die besonders schnelle Datenübertragung im digitalen Mobilfunknetz. Daten werden zu Paketen komprimiert und in kurzen Intervallen gesendet. Mit über 100 Kilobit pro Sekunde ist GPRS sogar schneller als ISDN im Festnetz mit 64 Kbit pro Sekunde.

Grundgebühr
Grundgebühr ist das monatliche Entgeld, das unabhängig von der tatsächlichen Nutzung des Handys fällig ist.

Gruppensymbol
Viele moderne Handys unterstützen sogenannte Anrufergruppen. Einzelne Rufnummern können einer bestimmten Gruppe (z.B. Freunde oder Kollegen) zugeordnet werden. Für jede einzelne Anrufergruppen wiederum kann man individuelle Grafiken abspeichern, die es im Internet zum Download per SMS gibt. Wenn durch Rufnummererkennung eine anrufende Person identifiziert und einer Gruppe zugeordnet werden kann, erscheint das entsprechende Symbol im Display. In der Regel kann man einer Gruppe sogar einen individuelle Klingelton zuweisen.

GPS
Ein Ortungssystem das ursprünglich von der US-Armee entwickeltes wurde, mit dem sich der eigene Standort weltweit auf wenige Meter genau bestimmen läßt. Zur Ortung dienen 24 Satelliten. Das US-Verteidigungsministerium kann die Genauigkeit der Ortung bestimmen, derzeit läßt es zivile Nutzung, aus Kostengründen, nur mit begrenzter Genauigkeit zu. GPS wird für Schiffahrt und Luftverkehr, zunehmend aber auch für Kfz-Navigationssysteme genutzt.

GSM (Global System of Mobile Communication)
Früher: eine Gruppe französischer Wissenschaftler (Group Speciale Mobile) die versucht haben einen einheitlichen Mobilfunkstandard herzustellen.



H
Halbduplex
Bezeichnung für Telekommunikationssysteme, die nicht gleichzeitig Senden und Empfangen können (z.B. CB-Funk).

Handover
Zellenwechsel (frei: Telefonat von einem Sendemast zu dem nächsten weiterreichen)

HLR (Home Location Register)
Zentrale Teilnehmer Datenbank eines Mobilfunknetzes.

Hertz (Hz, Htz)
Internationale Einheit für Frequenzen, benannt nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz (1857 bis 1894). 1 Hz entspricht einer Schwingung pro Sekunde.1 Kilohertz (Khz) = 1000 Hz, 1 Megahertz (Mhz) = 1 Mio. Hz

HSCSD
... steht für High Speed Circuit Switched Data. Diese Technologie ermöglicht eine höhere Daten-Übertragungsrate im GSM Netz, indem zwei oder mehr Sprachkanäle gebündelt werden.



I
Icon
Bilder, die statt dem Betreiberlogo im Display gespeichert werden können. Neue Icons können, zum Beispiel bei handy.de, aus dem Internet aufs Handy geladen werden.

Idle Mode
Zustand, in dem das Handy keine Verbindung zu einer BTS hat.

IMEI (International Mobile Equipment Identity)
Dient zur eindeutigen Identifizierung der Hardware eines Handys, ist also eine Art Seriennummer. Sie besteht wie folgt aus:
6 Stellen `Type Approval Code`
2 Stellen `Final Assembly Code`
6 Stellen Seriennummer
1 Stelle reserviert

IMSI (International Mobile Subscriber Identity)
Eine maximal 15-stellige Nummer mit der man einen Handybenutzer eindeutig identifiziert. Sie besteht wie folgt aus:
3 Stellen Landes-Mobilfunk-Code (MCC)
2 Stellen Mobilfunknetz-Code (MNC)
max. 10 Stellen Benutzer Identifikation

IMT-2000
(International Mobile Telecomunications Standard 2000) ist der für das UMTS-Mobilfunknetz vorgesehene Standard.

Infrarot-Schnittstelle
Ermöglicht die kabellose Verbindung mit anderen Geräten. über die Infrarot-Schnittstelle können Daten mit dem PC oder einem elektronischen Organizer ausgetauscht werden.

Inmarsat (International Maritime Satellite)
Organization. Bereits existierendes weltweites Satellitenkommunikationsnetz. Vier Satelliten in einer Höhe von 36000 Kilometer über dem Äquator decken nicht nur Landflächen, sondern auch alle Ozeane ab. Gebräuchlich bei der Schiffsfahrt.

Intra-GSM
Produktbezeichnung der T-Mobil für die Kombination von GSM-Mobilfunk und Autoelektronik, etwa zum Wiederauffinden gestohlener Fahrzeuge oder zur Verkehrsnavigation.

IrDA (Infrared Data Association
Herstellerübergreifender Standard, der die Hardware- und Software-Spezifikationen für die Datenübertragung per Infrarot festlegt.

Iridium
Satelliten gestütztes Mobilfunknetz welches aus 66 im Orbit kreisenden Satelliten besteht, die die Versorgung fast auf der ganzen Welt sicherstellen. Noch ist das Telefonieren über Iridium sehr teuer.



J
Jacket
Module der Firma Compaq, in die der iPaq eingeschoben wird. Das Jacket selbst trägt dann beispielsweise eine Compact-Flash-Card oder spezielle Elektronik, um die Funktionalität des iPaq zu erweitern. Ein GSM / GPRS Mobilfunk-Jacket für den iPaq ist z. B. auch verfügbar.



K
Kanal
Allgemeine Bezeichnung für den Übertragungspfad einer Nachricht. Beim Mobilfunk ist meist der Funkkanal gemeint: Auf einer Funkfrequenz lassen sich durch Nutzung mehrerer Zeitschlitze bis zu acht GSM-Verbindungen gleichzeitig übertragen.

Kapazitive Kopplung
Signalübertragung zwischen zwei nicht leitend miteinander verbundenen Kontakten. Das Verfahren beruht auf dem Prinzip eines Plattenkondensators und wird etwa bei Scheibenklebeantennen benutzt. Die Fahrzeugscheibe dient dabei als Isolationsschicht ("Dielektrikum") zwischen den Kondensatorplatten.

Kapazität
Das Speichervermögen einer Energiezelle wird in Milliampèrestunden (mAh) angegeben. Je nach Stromaufnahme des Verbrauchers läßt sich daraus die Standzeit ermitteln.

Kartenleser
Vorrichtung zum Auslesen der Mobilfunk-Karte, sowie aller auf einen Chip basierten Karten. Ältere C-Netz-Mobiltelefone lasen den Magnetstreifen auf der Rückseite der Karte, alle modernen Mobilfunkgeräte lesen den auf der Karte enthaltenen Chip aus. Bei Autotelefonen ist der Kartenleser häufig eine eigene Einheit oder im Bedienhörer integriert.

Kinder-Handy
Kinder-Handy ist ein speziell für die 6- bis 12jährigen Kinder entwickeltes Gerät mit bis zu sechs gespeicherten Rufnummern . Die Anwahl der gewünschten Nummer erfolgt über Drücken einer farbigen Taste (z.B. gelbe Taste für die Eltern, rote Taste für die Polizei).

Klingelton
Fast alle Handys bieten die Möglichkeit, sich individuelle Klingeltöne per SMS aus dem Internet zusenden zu lassen und im Gerät abzuspeichern. Sei es der neuste Chart-Breaker oder die Titelmelodie eines Filmklassikers jeder Nutzer sollte dabei auf seine Kosten kommen. Für Kreative gibt es die Möglichkeit, sogar eine Melodien zu komponieren und an sein eigenes Handy oder das eine Freundes zu verschicken.

Kurznachricht
Nachricht in Form eines Textes, von Handy zu Handy.
L
LCD (Liquid Crystal Display
Flüssigkristallanzeige, wie sie z. B. zur Anzeige in Handys verwendet wird.

LED (Liquid emitting diode)
Leuchtdiode, wie sie z. B. zur Beleuchtung von Handys verwendet wird.

Location Update
Wechselt ein Benutzer eine Location Area (LA) so teilt das Handy der BTS mit wo es sich befindet. Ein Location Update findet aber auch nach einer bestimmten vorgegebenen Zeit statt, bei D1 z.B. nach 2 Std., bei D2 nach 1 Std.

Long Term Prediction (Langzeitvorhersage)
Diese Funktion wird bei der Sprachkompression im GSM-Standard benutzt, um Vorhersagen über den wahrscheinlichen Signalverlauf im nächsten Zeitabschnitt treffen zu können. Auf diese Weise läßt sich die Kompression der Sprachdaten optimieren.



M
M-Commerce
(Mobile Commerce) bedeutet mobiler Handel. M-Commerce versteht sich als Weiterentwicklung des E-Commerce und bezeichnet all die Geschäfte, die über Mobilfunk-Geräte abgewickelt werden. Zu den derzeitigen Anwendungen gehören z.B. Bankgeschäfte, Auktionen oder auch die Bestellung von Musik-CDs.

Mailbox
Elektronischer Anrufbeantworter der verschiedenen Netzbetreiber. Es gibt verschiedene Situationen, bei der die Mailbox anspringt.

Makeln
Entgegennehmen eines zweiten Gesprächs bei laufendem Gespräch, und hin- und herschalten zwischen diesen (Konferenzschaltung).

Mastercode, Masterpin
Die Super Pin für den Gerätecode. Mit ihm kann der Hersteller oder der Servicetechniker des Gerätecode eines Handys auf den Startwert zurücksetzen. I. d. R.. ist der Mastercode dem Benutzer nicht bekannt.

MCD
"mcd" beduetet Millicandela und ist eine Einheit der Leuchtstärke. Bei gleichem Abstrahlwinkel bedeutet ein höherer wert, das die LED heller ist.

Memo
Memo-Programme bieten die Möglichkeit, kurze Notizen (ohne umfangreiche Formatierungen) zu verfassen.

Memory-Effekt
Ein verbreitetes Problem bei Nickel-Cadmium- (NiCd) und Metall-Hydrid- (MeH) Akkus. Wird der Akku nicht vollständig entladen bevor er wieder geladen wird, `merkt` er sich die Restladung, und gibt sie bei der nächsten Benutzung nicht wieder vollständig her. U.U. kann so die Speicherkapazität eines solchen Akkus gegen Null gehen. Alternativ gibt es aber Litium- Ionen- (LiIo) Akkus.

Memory-Stick
Von Sony entwickelte Speichererweiterungskarte in Stiftform. Sein Interface kann auch für Zubehör wie Bluetooth Adapter oder Kamera Module genutzt werden.

Mikrozellen
In Großstädten stellen Mobilfunkbetreiber ihre Netze zunehmend auf sogenannte Kleinzellen-Struktur um. Die mittlere Ausführung einer Funkzelle heißt Mikrozelle, noch kleiner sind die sogenannnten Picozellen. Mit einem Durchmesser von ein bis zwei Kilometern ist eine Mikrozelle viel kleiner als auf dem flachen Land (Durchmesser etwa 20 Kilometer). So können auf demselbem Raum wesentlich mehr Teilnehmer telefonieren.

MMI-Sequenzen (Man-Maschine-Interface-Sequenzen)
Auch `divert codes` oder SCI- Codes. Eine Reihe von numerisch codierten Befehlen mit deren Hilfe sich Eigenschaften des Handys oder des eigenen Mobilfunkanschlusses ändern lassen. Diese sind im GSM-Standard festgelegt, was aber nicht heißt, dass sie in den einzelnen Netzen schon verfügbar sind.

MMSP (Mobile Maps Service Protocol)
Ermöglicht das Speichern von Landkarten in Handys. Eingeführt von Benefon.

MP3-Player
Der Internet-Trend, Musik in komprimierter Form zu speichern und abzuspielen, macht auf bei Handys keinen Stop. Es gibt Handys, die über einen eingebauten MP3-Abspieler verfügen.

MPTP (Mobile Phone Telematics Protocol)
Ermöglicht das Senden und Empfangen von Routen- und Positionsinfo. Eingeführt von Benefon

Multilink
Werden mehrere schnurlose Telefonhörer (Portables) mit der Basisstation gekoppelt, spricht man von einem Multilink.



N
NMEA 0183 (National Marine Electronics Association)
Standard zur Übertragung von Navigationsdaten, ursprünglich zwischen Geräten in der Schifffahrtstechnik. Wird sehr häufig zwischen GPS Empfängern und Navigationsgeräten verwendet.

Nontransparenter Modus
Bei GSM-Datenfunk ein Übertragungsmodus mit Fehlerkorrektur. Im Gegensatz dazu steht der "transparente Modus", bei dem die Daten ohne Korrekturen übertragen werden. Im transparenten Modus sorgen die verbundenen Gegenstellen mit eigenen Verfahren wie MNP5 oder V.42 bis für eine Fehlerkorrektur. Im nontransparenten Modus übernimmt das Netz diese Funktion.

Notizbuch-Funktion (Voice-Note)
Funktion von Komfort-Mobiltelefonen, die es erlaubt, kurze Notizen wie Rufnummern oder Termine, sowie geführte Telefonaten in einem eigenen Sprachspeicher aufzuzeichnen.Die Aufzeichnungsdauer beträgt meist nur 20 bis 30 Sekunden.

Notruffunktion
In allen Funknetzen die 112.
Die Nummer wahl funktioniert unabhängig von Handytyp und kann auch ohne der SIM-Karte gewählt werden. Sie funktioniert auch ohne Kenntnis des PIN-Codes.
ACHTUNG: die 110 wird nicht akzeptiert. Leider erreicht man auch nicht immer die nächstgelegene Rettungsleitstelle, so daß der Anruf weitergeleitet werden muß.



O
On-Steel-Antenne
Spezielle Ausführung von Magnetfußantennen für den variablen Einsatz an Fahrzeugen. Bei der "On-Steel-Antenne" sind Strahler und Magnetfuß eine eigene, vergossene Einheit. Normale Magnetfußantennen besitzen dagegen ein Universalgewinde, das einen Wechseldes Strahlers erlaubt.

Organisationskanal
Gemeinsamer Verwaltungs-Kanal in analogen Funknetzen wie zum Beispiel im C-Netz. Alle in einer Zelle eingebuchten Funktelefone greifen auf derselben Frequenz auf Verwaltungsinformationen zu. Je nach Netzauslastung werden unter Umständen mehrere Organisationskanäle benötigt. Pro Kanal können 32 Zeitschlitze übertragen werden.



P
PCMCIA-Karte
Bei Notebooks und Laptops weit verbreitete Kartenart um ein externes Gerät, meist ein Modem, anzuschließen. Wird auch benutzt um Handys mit einem PC zu verbinden.

PIM (Personal Information Manager)
Programme für PCs. die Kontaktdaten, Termine, Aufgaben, Notizen und ggf. auch eMails verwalten. Sozusagen der Organizer für ausgewachsene Computer.

PIN
Vier- bis achtstellige Geheimzahl um das Handy vor dem unbefugten Zugriff durch Dritte zu schützen. Bei dreimaliger Falscheingabe kann das Handy durch die Super PIN wieder freigegeben werden.

Pin2
Eine für bestimmte Funktionen des Handys benötigte Geheimzahl. In den meisten Fällen ist sie werksmäßig auf 0000 eingestellt.

Picozelle
Die kleinste Ausführung von Mobilfunkzellen. Picozellen haben einen Durchmesser von wenigen 100 Meter und kommen nur in ausgewiesenen Kleinzellen-Netzen vor. Diese Netzstruktur verwenden die Mobilfunkbetreiber in Städten und dicht besiedelten Gebieten mit hohem Gesprächsaufkommen. Da auf gleicher Fläche mehr Zellen untergebracht werden, lässt sich die Kapazität eines Mobilfunknetzes durch den Einsatz von Picozellen leicht erweitern.

Plug-In
Andere Bezeichnung für SIM-Karte (Subscriber ldentity Module). In Mobiltelefonen kommt ein kleiner SIM-Plug-In-Chip zum Einsatz. Die Standardversion im Kreditkartenformat wir von den neuen Handys nicht mehr unterstütz. Die kleine Plug-In-Karte kann mit Adapter auf die Standardgröße umgerüstet werden.

Pre-Paid-Karte
Es wird erst bezahlt und dann kann das vorhandene Guthaben abtelefoniert werden. Nach den das Guthaben aufgebraucht wurde muss es wieder aufgeladen werden um weiter telefonieren zu können. Trotz aufgebrauchten Guthabens ist man bis zu 6 Monaten erreichbar.

PUK
Super PIN


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R
Roaming
Möglichkeit sich mit seinem Handy in ausländische oder `fremde` Netze einbuchen zu können. In der Regel hat jeder dt. GSM-Betreiber Roamingabkommen mit anderen Netzen, manche müssen aber auch feigeschaltet sein. Es gilt aber: mit einem E-Netz Handy kann man nicht so im D-Netz telefonieren. Es gibt zwar Dual Band Handys, aber diese müssen oft noch einen eigenen Vertrag mit einem D-Netz Anbieter haben. Nur E2 hat ein Roamingabkommen mit D1, und deshalb kann hier ohne Probleme in beiden Netzen telefoniert werden (Dual Band Handy vorausgesetzt)

RS-232-Datenkabel
Datenkabel nach dem seriellen Schnittstellenstandard über eine 9-polige oder 25-polige Verbindung.

Rufumleitung
Umleitung eines Anrufs auf eine beliebige Rufnummer.

Rufton
Gute Handys bieten freien Speicherplatz für individuelle Melodien oder Alarmtöne. Diese können dann aus dem Internet ins Handy eingespielt werden.



S
Schnittstelle
Verbindungsstelle für den Anschluss von Peripheriegeräten.

Serviceprovider
Private Telefongesellschaften, die über keine eigene Netzinfrastruktur verfügen, z.B. Otelo, Talkline oder Debitel, Mobilcom. Diese verkaufen Netzkarten und die dazugehörige Airtime der jeweiligen Netzbetreiber. Ein Kartenvertrag kann direkt beim Netzbetreiber oder beim Dienstanbieter abgeschlossen werden. Die meisten Serviceprovider bieten T-D1, D2-mannesmann und E-Plus an.

SIM-Karte (Subscriber ldentity Module)
In Mobiltelefonen kommt ein kleiner SIM-Plug-In-Chip zum Einsatz. Die Standardversion im Kreditkartenformat wir von den neuen Handys nicht mehr unterstütz. Die kleine Plug-In-Karte kann mit Adapter auf die Standardgröße umgerüstet werden.

SIM-Toolkit
Die SIM-Funktion ermöglicht eine neue Generation von intelligenten Mobilfunkkarten. Damit werden neue Dienste wie Handy-Banking oder Reisebuchungen möglich, die sich besonders komfortabel nutzen lassen.

SIM-Lock
Keine Verbesserung des Handys !!

Wird meistens bei Prepaid-Handys verwendet. Dabei wird das Handy programmiert, dass es nur mit der mitgelieferten SIM-Karte funktioniert. Zur Entsperrung muss entweder ein bestimmter Zeitraum abgewartet werden (meist 24 Monate) oder ein einmaliger Betrag gezahlt werden.

SMS (Short Message Service)
Eigentlich ein Dienst zum Übertragen von Textnachrichten zwischen Handys, in der Umgangssprache aber die Bezeichnung für die Nachricht selbst. SMS`s können aus maximal 160 Zeichen bestehen. Heute sind die meisten Handys SMS- fähig und es wird auch von den meisten Providern angeboten.

Durch Verkettung von Einzelnachrichten können SMS mit mehr als 160 Zeichen versandt werden. Bei Eintreffen auf einem anderen Handy, welches diese Funktion auch unterstützt, werden diese Nachrichten dann wieder zusammengefügt.

Standby- Zeit
Die maximale Bereitschaftszeit einer Akkuladung, kann aber nur als Richtwert genommen werden, da schon eine etwas schlechtere Netzverbindung den Stromverbrauch um einiges erhöht.

Stumm-Schaltung
Diese Funktion wird in Verbindung mit einer Freisprecheinrichtung im Kfz von modernen Handys unterstützt. Dabei schaltet das Autoradio bei ankommenden Rufen und während des Telefonierens automatisch ab.

Sprachsteuerung
Navigation durch das Handy-Menü erfolgt auf Zuruf. Das vereinfacht die Bedienung des Handys deutlich.

Sprechzeit
Die reine Zeit, mit der man ununterbrochen auf seinem Handy telefonieren kann, bezeichnet man als Sprechzeit. Die Länge der maximalen Sprechzeit ist abhängig von Gerät, Umgebung und Netz.

Super-PIN
Auch PUK genannt, ist der Code, mit dem man das Handy nach dreimaliger Falscheingabe der PIN wieder freigeben kann, er wird mit der PIN von Händler geliefert. Bestimmte Programme sollen aber auch das Auslesen des Super PIN`s ermöglichen.

Synchronisations-Software
Software, um Daten zwischen zwei Geräten (z. B. Handy und Computer) abzugleichen, bzw. zu übertragen.



T
T9-Worterkennung
Vereinfacht das Eingeben von SMS-Kurznachrichten.Egal, welcher Buchstabe benötigt wird, die Ziffern-Taste muss nur noch einmal gedrückt werden. Die Handy-Software wählt dann aus einem integrierten Lexikon das passende Wort

Takt
Die kleinste Verbindungseinheit in Sekunden, nach der die Abrechnung von Gesprächen mit dem Funktelefon erfolgt. Je kleiner der Takt, desto genauer die Abrechnung. Ein Takt 10/60 bedeztet bei einem Gespräch von 2 Sec. werden 10 Sec. abgerechnet.

Telematik
... ist ein Kunstwort aus Telekommunikation und Informatik. Bezogen auf den Straßenverkehr versteht man darunter die Übertragung von Verkehrsinformationen, wie z.B. über Staus oder Baustellen per Mobilfunk ins Auto. Die Informationen können mit speziellen Endgeräten empfangen werden und die Routenplanung darauf abgestimmt werden. Die Positionsbestimmung des Fahrzeugs erfolgt dabei anhand von GPS-Satelliten.



U
Umbuchen
Fachbegriff für den Wechsel der Funkzelle, zum Beispiel beim Telefonieren in fahrenden Autos. Vor allem im Zusammenhang mit dem technisch überholten, analogen C-Netz spricht man von "Umbuchen". Beim digitalen GSM hat sich für diesen Vorgang eher der Begriff "Zellenwechsel" durchgesetzt.

USDC (United States Digital Cellular Network)
Eines der verschiedenen in den USA anzutreffenden Mobilfunknetze, hier in digitaler Ausführung. USDC ist nicht kompatibel zum in Europa verbreiteten GSM-Standard.



V
VDA (Verband der Deutschen Automobilindustrie)
VDA hat verschiedene Richtlinien rund um GSM-Autotelefone und Auto-Antennen festgelegt. Die VDA-Richtlinien beschreiben Prüfverfahren für Autotelefone und ihre Komponenten. Sie legen die Normwerte und System-Standards für Mobiltelefone fest, die für den Einbau in Kraftfahrzeuge vorgesehen sind.

Vibrationsalarm
Ein `non- akustischer` Alarm der sich durch vibrieren des Handys bemerkbar macht. Für Vibration sind oft stärkere Akkus notwendig, die Technik sitzt im Handy.

VLR (Visitor Location Register)
Bestandteil der Netzstruktur eines GSM-Mobilfunknetzes. In dieser Datenbank werden Besucher gespeichert - also Teilnehmer anderer Netze, die sich gerade per "Roaming" im betreffenden Netz aufhalten.

VPN (Virtuelle private Netze)
Dieser Fachbegriff bezeichnet Telekommunikations-Dienstleistungen in einem öffentlichen oder privaten Netz, hinter denen jedoch kein eigenes Netzwerk steht. Eine Variante für die Realisierung solcher virtuellen Netze ist die Nutzung des GSM-Mobilfunks.



W
WAP (Wireless Access Protocoll)
Standard für den Zugriff von Mobiltelefonen auf die Informationsangebote im Internet.

Wellenlänge
Physikalische Größe zur Beschreibung von Funkwellen. Die Wellenlänge ist die Strecke, die von einer vollständigen Schwingung eingenommen wird. Bei der GSM-Funkfrequenz von 900 Megahertz beträgt die Wellenlänge gerade mal 0,0000001 Zentimeter.

Wiedereinbuchungszeit
Die Zeit, die ein Mobiltelefon nach Verlust des Netzkontaktes bis zum Wiederherstellen der Gesprächsbereitschaft braucht. Sie liegt bei modernen Geräten in der Größenordnung von 10 Sekunden.



Y
Yagi-Antenne
Spezielle Ausführung von Richtfunkantennen, die von Mobilfunknetzen für die Kommunikation von Basisstationen (auch Funkfeststationen genannt) genutzt werden. Sie strahlen gleichzeitig in zwei Richtungen ab, um Funkkontakt mit zwei unterschiedlichen Bezugs-Stationen aufnehmen zu können.



Z
Zelle
Alle aktuellen Mobilfunknetze sind cellular, also in einer Zellenstruktur aufgebaut. Die Größe der Zelle entscheidet darüber, wie viele Teilnehmer gleichzeitig telefonieren können. Verläßt ein beweglicher Teilnehmer, etwa ein fahrendes Auto, seine Funkzelle, wird die Verbindung automatisch vom Netz an die Nachbarzelle übergeben.

Zentralkanal
Bei modernen Telekommunikationsnetzen, darunter auch sämtlichen heute in Betrieb befindlichen Mobilfunknetzen, werden Steuerinformationen wie Anwahl, Anrufsignalisierung und ähnliche Informationen nicht über den Sprachkanal, sondern einen eigenen Steuerkanal übertragen. Techniker sprechen vom "Zentralkanal".Diese Bezeichnung meint keinen Kanal eines speziellen Netzes, sondern den grundsätzlichen Aufbau mit getrennten Kanälen für Nutzinformationen und Steuerdaten.

 
 

UMTS - Mobilfunk der 3. Generation

Dienste

UMTS umfasst erweiterte multimediale Dienste sowie satelliten- und erdgestützte Sendeanlagen.

Folgende Dienste können über UMTS angeboten werden:

  • Zwischenmenschliche Kommunikation (Audio- und Videotelefonie)
  • Nachrichtendienste (Unified messaging, Video-Sprach-Mail, Chat)
  • Informationsverteilung (World Wide Web browsing, Informationsdienste, öffentliche Dienste)
  • Standortbezogene Dienste (persönliche Navigation, Fahrerunterstützung)
  • Geschäftsdienste (Prozessmanagement, Mobilität in geschlossenen Räumen)
  • Massendienste (Bankdienste, e-Commerce, Überwachung, Beratungsdienste)

 

Verbreitung

Momentan beanspruchen die breitbandigen Mobilfunknetze der dritten Generation nur einen Bruchteil der Mobilfunknutzer für sich. Im Oktober 2005 gab es weltweit 82 3G-Netze. Ende August 2005 gab es weltweit 32 Mio. 3G-Mobilfunknutzer. Demgegenüber stehen 1,5 Milliarden GSM-Nutzer.

 

Geschichte

Das weltweit erste UMTS-Netz wurde 2001 durch die Manx Telecom auf der Isle of Man in Betrieb genommen.

Die österreichische Mobilkom Austria startete am 25. September 2002 das erste nationale UMTS-Netz Europas, jedoch noch ohne entsprechende Mobiltelefone in größerer Stückzahl für Endkunden anbieten zu können. Der erste Anbieter mobiler Videotelefonie über ein UMTS-Netz im deutschsprachigen Raum, der auch entsprechende Stückzahlen von geeigneten Mobiltelefonen an seine Kunden geben konnte, war der österreichische Anbieter Hutchison 3G Austria im Mai 2003.

In Deutschland gab es erste Probeläufe im Jahr 2003. Diese waren jedoch beschränkt auf einige wenige Firmenkunden, die zudem auch nur Datenkarten nutzen konnten. Seit 2004 ist UMTS auch in Deutschland kommerziell verfügbar, daher gibt es nun auch entsprechende Mobiltelefone in ausreichender Stückzahl, die auch Endkunden angeboten werden. Durch die Versteigerung der UMTS-Lizenzen im Juli/August 2000 nahm die deutsche Bundesregierung über 49 Milliarden Euro ein. Es wurden sechs Lizenzen zu je ca. acht Milliarden Euro an die folgenden Mobilfunkanbieter vergeben: T-Mobile Deutschland GmbH, Vodafone D2 GmbH, MobilCom Multimedia GmbH, Auditorium Investments Germany S.à.r.l. (ursprünglich ein Konsortium aus E-Plus und Hutchison, später umfirmiert in E-plus 3G Luxemburg S.à.r.l.), O2 (Germany) GmbH & Co. oHG sowie Quam GmbH. Die Lizenzen wurden am 6. Oktober 2000 erteilt. Die MobilCom Multimedia GmbH hat Ende 2003 freiwillig ihre Lizenz an die RegTP zurückgegeben und auf die Ausübung der Lizenz- und Frequenznutzungsrechte verzichtet.

 

 

HSDPA - Der UMTS Turbo

Was ist HSDPA

High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) ist ein zukünftiges Übertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS. Er wurde im Rahmen von Release 5 UMTS 3GPP definiert und soll Downlink-Datenraten von 14,4 Mbit/s (unter Laborbedingungen), also die schnelle Übertragung großer Datenmengen (Spiele, Filme etc.) zwischen Basisstation und Mobilgerät ermöglichen. Aufgrund der Kanalkodierung zur Fehlerkorrektur mit einer maximalen Rate von 3/4 erreicht die nutzbare Datenrate im Fall von QPSK aber höchstens 5,4 Mbit/s, im Fall von 16-QAM maximal 10,8 Mbit/s, allerdings nur unter günstigen Funkbedingungen. Zum Erreichen dieser Datenrate werden jedoch 15 von 16 CDMA-Codes der Spreizcodelänge von 16 von der Basisstation verwendet, die Zelle ist somit ausgelastet.

Im Kern läuft das Verfahren - genau wie bei HSUPA (für Uplink) - darauf hinaus, dass ein verbesserter Scheduler in der Basisstation die Datenlast effektiver verteilt und je nach Qualität der Verbindung die Kanalkodierung (1/4, 2/4 oder 3/4) und das Modulationsverfahren (QPSK, 16-QAM) angepasst wird.

Die Übertragung erfolgt in Intervallen (Transmission Time Interval, TTI) von drei UMTS-Zeitschlitzen. Ein TTI hat also eine Länge von exakt 2 ms. In dieser Zeit können einem HSDPA-fähigen Endgerät bis zu 15 HSDPA Codes zugewiesen werden, wobei der praktische Datendurchsatz nicht proportional zur Anzahl der Kanäle steigt, da mit jedem zusätzlichen Kanal die Interferenz zunimmt und sich die Kanalqualität verschlechtert.

Ein HSDPA-fähiges Endgerät sendet im Gegenzug alle 2 ms eine Information über die Kanalqualität (Channel Quality Indicator, CQI). Anhand der empfangenen CQI-Werte verschiedener Endgeräte und unter Berücksichtigung anderer Daten (Pufferfüllstand, Prioritäten etc.) entscheidet die UMTS-Basisstation (der Node B) darüber, welche Endgeräte mit wieviel parallelen Kanälen bedient werden sollen. Weiterhin wird die CQI Information dazu verwendet die Kanalkodierung, das Modulationsverfahren und die verwendete NodeB Ausgangsleistungs auszuwählen.

Im Gegensatz zu anderen UMTS-Datenübertragungsverfahren gibt es bei HSDPA keinen Soft Handover, jedes Endgerät empfängt die HSDPA-Kanäle zu jedem Zeitpunkt immer nur von einer einzigen Basisstation. Ein Wechsel von Zellen wird mittels der Prozedur HSDPA serving cell change durchgeführt, welches einem Handover mit kurzer Unterbrechung gleichkommt.

 

 

Handy - Was ist zu beachten?

Gefahren und Gesundheit

Die Mobiltelefone stehen im Verdacht, gesundheitsgefährdend zu sein. Obwohl bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine unmittelbar akute oder kurzfristig auftretende Schädigung nachgewiesen ist, sind die möglichen Gefahren ein heiß diskutiertes Thema (siehe auch Elektrosmog, elektromagnetische Strahlung). Eine Unschädlichkeit läßt sich aus prinzipiellen Gründen nicht beweisen.

Befürchtete, jedoch bislang nicht wissenschaftlich erwiesene Wirkungen von Mobilfunkstrahlung sind unter anderem Krebserzeugung oder Belastungen des Nervensystems. Auch könnte die Strahlung der Mobiltelefone, wenn sie in der Hosentasche oder am Gürtel getragen werden, Männer unfruchtbar machen, da Spermien durch die Strahlung bewegungsunfähig werden könnten. Die Messungen beruhen jedoch teilweise nur auf ungenauen, unwissenschaftlichen Methoden, teilweise aber auch auf diversen Untersuchungen verschiedenster Universitäten, denen man sicherlich keine Unwissenschaftlichkeit vorwerfen kann, die aber je nach Studien-Design zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Es gibt wissenschaftliche (ernstzunehmende) Hinweise auf potentielle negative Auswirkungen der Handy-Strahlung auf die Samenzellen.

Allgemein wird vermutet, dass Mikrowellenstrahlung die Störung anderer technischer Geräte bewirken könnte, so dass die Nutzung von Mobiltelefonen in sensitiven Bereichen, wie in Kliniken oder Flugzeugen teilweise noch verboten ist. Diese Verbote werden aber neuerdings zunehmend gelockert. Auch Personen mit Herzschrittmachern wird von der Benutzung von Mobiltelefonen abgeraten.

Beim Untersuchen der Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung sind folgende Frequenzen relevant: Neben der Grundfrequenz von 900 MHz bzw. 1800 MHz kommt noch die Pulsfrequenz von etwa 9 kHz durch die Modulationstechnik TDMA hinzu, außerdem treten Neben- und Oberwellen (Frequenzvielfache) in Sende-Antennen-Nähe auf, deren Bio-Wirkung noch nicht ausreichend erforscht ist.

Mögliche Auswirkungen:

Ionisierung

Die verwendeten Frequenzen von 900 MHz beziehungsweise 1800 MHz sind noch weit unterhalb der typischen Ionisierungsenergie typischer Moleküle (mind. 800 THz, also das millionfache), so dass Schädigungen ähnlich wie die durch UV-Strahlung oder Radioaktivität (Sonnenbrand, Krebs) durch diesen Effekt auszuschließen sind.

Thermische Effekte

Im nichtionisierenden Frequenzbereich sorgt die Absorption von Strahlung durch Körpergewebe zu einer Erhöhung der Gewebetemperatur. Die Stärke und der Ort der Erwärmung hängt vom SAR-Wert ab, das ist der Wert, der die Eindringtiefe der Strahlung in das Gewebe beschreibt. Die heutigen Strahlungs-Grenzwerte sind darauf ausgelegt, dass eine maximale Erwärmung von 0,02 Kelvin erfolgt. Eine Temperaturerhöhung um 1 Kelvin (Anstieg um 1 °C) wird im allgemeinen als unbedenklich angesehen.

Der letzten WHO-Studie zu diesem Thema zufolge besteht kein begründeter Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und steigendem Risiko einer Krebserkrankung. Diese Studien werden jedoch ständig wiederholt und überprüft, es gibt kein endgültiges Ergebnis. (siehe englische Wikipedia zu dem Thema)

Athermische Effekte

* Elektrosensibilität

Es gibt Menschen, die wahrscheinlich empfindlich auf elektromagnetische Wechselfelder reagieren. Diese Symptome (Unwohlsein, Kopfschmerzen, Atemnot, Übelkeit, schwere Schlafstörungen, ...) sind zur Zeit noch nicht ausreichend erforscht und wegen widersprüchlicher Studienergebnisse nicht als Krankheit anerkannt. Oft ähneln die Symptome, die Menschen mit vermuteter Elektrosensibilität an sich beobachten, denen von beruflichem oder persönlichem Stress auffallend. Es wurde angeblich beobachtet, dass Menschen nach Installation einer Mobilfunk-Basisstation in der Nachbarschaft plötzlich Symptome von Elektrosensibilität beklagten, obwohl die Station noch nicht in Betrieb war. Über eine Häufigkeit jedoch existiert keinerlei Nachweis.

* Beeinflussung von Gehirnströmen

Durch die unmittelbare Nähe des Mobiltelefones zum Gehirn besteht die Möglichkeit, dass die hochfrequenten Wechselfelder zu Wechselströmen im Gehirn führen. Da die Neuronen Informationen mittels Spannungen und Strömen transportieren, könnte die Strahlung die Informationsverarbeitung beeinflussen. Diese Auswirkung wird wegen der stark unterschiedlichen Bereiche der Frequenzen der biologischen Prozesse sowie der technisch auftretenden Strahlungsfrequens als sehr unwahrscheinlich erachtet.

Der letzten WHO-Studie zu diesem Thema zufolge besteht kein begründeter Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und nervlichen Belastungen. Diese Studien werden jedoch ständig wiederholt und überprüft, es gibt kein endgültiges Ergebnis. (siehe englische Wikipedia zu dem Thema)

Ein Mitschwingen von Körperteilen oder -teilchen auf Eigenresonanzbasis ist bisher auch noch nicht untersucht worden (Geringe Sende-Energie schiebt wie bei einer Gartenschaukel diese immer höher, gefährlicher.).

Handy und Autofahren

Die Handy-Nutzung ohne Freisprecheinrichtung ist Fahrzeugführern in vielen Ländern verboten (z.B. Deutschland, Österreich und der Schweiz). Bei Nichtbeachtung des Verbotes werden Bußgelder verhängt. Auch ist vielen nicht bekannt, dass ein Headset nicht in allen Ländern als Freisprecheinrichtung anerkannt wird. Doch selbst mit besagter Freisprecheinrichtung kann ein Fahrer, wie neueste Studien zeigen, erheblich vom Verkehrsgeschehen abgelenkt werden.

Handy als Ruhestörer

In einigen Umgebungen, insbesondere bei Aufführungen in Kinos, Theatern oder Opern sowie erst recht in Gotteshäusern wird die Handynutzung meist als störend empfunden. Deshalb gehen einige Betreiber von Lichtspielhäusern dazu über, die Nutzung aktiv oder passiv zu unterbinden. In Ländern wie den USA ist der Einsatz von Störsendern mittlerweile gängige Praxis, um aktiv eine störungsfreie Aufführung zu gewährleisten. Andere Länder wie Deutschland untersagen die Nutzung der Sendefrequenzen, die exklusiv den Netzbetreibern vorbehalten sind. Die Betreiber setzen deshalb dort auf die passive Störung von Handys durch eine gute Abschirmung der Säle, welche den Empfang maßgeblich stören (und dazu führen, dass Mobiltelefone die maximale Sendeleistung abstrahlen).

Ferner wird das Mithören fremder Handygespräche in öffentlichen Verkehrsmitteln von den mitfahrenden Unbeteiligten als störend und indirekter Zwang empfunden, zumal dabei auch oft lauter gesprochen wird als mit anwesenden anderen Personen.

 

 

 

 

 

 

UMTS - Mobilfunk der 3. Generation
Dienste
UMTS umfasst erweiterte multimediale Dienste sowie satelliten- und erdgestützte Sendeanlagen.

Folgende Dienste können über UMTS angeboten werden:
  • Zwischenmenschliche Kommunikation (Audio- und Videotelefonie)
  • Nachrichtendienste (Unified messaging, Video-Sprach-Mail, Chat)
  • Informationsverteilung (World Wide Web browsing, Informationsdienste, öffentliche Dienste)
  • Standortbezogene Dienste (persönliche Navigation, Fahrerunterstützung)
  • Geschäftsdienste (Prozessmanagement, Mobilität in geschlossenen Räumen)
  • Massendienste (Bankdienste, e-Commerce, Überwachung, Beratungsdienste)
 
Verbreitung
Momentan beanspruchen die breitbandigen Mobilfunknetze der dritten Generation nur einen Bruchteil der Mobilfunknutzer für sich. Im Oktober 2005 gab es weltweit 82 3G-Netze. Ende August 2005 gab es weltweit 32 Mio. 3G-Mobilfunknutzer. Demgegenüber stehen 1,5 Milliarden GSM-Nutzer.
 
Geschichte
Das weltweit erste UMTS-Netz wurde 2001 durch die Manx Telecom auf der Isle of Man in Betrieb genommen.
Die österreichische Mobilkom Austria startete am 25. September 2002 das erste nationale UMTS-Netz Europas, jedoch noch ohne entsprechende Mobiltelefone in größerer Stückzahl für Endkunden anbieten zu können. Der erste Anbieter mobiler Videotelefonie über ein UMTS-Netz im deutschsprachigen Raum, der auch entsprechende Stückzahlen von geeigneten Mobiltelefonen an seine Kunden geben konnte, war der österreichische Anbieter Hutchison 3G Austria im Mai 2003.

 

In Deutschland gab es erste Probeläufe im Jahr 2003. Diese waren jedoch beschränkt auf einige wenige Firmenkunden, die zudem auch nur Datenkarten nutzen konnten. Seit 2004 ist UMTS auch in Deutschland kommerziell verfügbar, daher gibt es nun auch entsprechende Mobiltelefone in ausreichender Stückzahl, die auch Endkunden angeboten werden. Durch die Versteigerung der UMTS-Lizenzen im Juli/August 2000 nahm die deutsche Bundesregierung über 49 Milliarden Euro ein. Es wurden sechs Lizenzen zu je ca. acht Milliarden Euro an die folgenden Mobilfunkanbieter vergeben: T-Mobile Deutschland GmbH, Vodafone D2 GmbH, MobilCom Multimedia GmbH, Auditorium Investments Germany S.à.r.l. (ursprünglich ein Konsortium aus E-Plus und Hutchison, später umfirmiert in E-plus 3G Luxemburg S.à.r.l.), O2 (Germany) GmbH & Co. oHG sowie Quam GmbH. Die Lizenzen wurden am 6. Oktober 2000 erteilt. Die MobilCom Multimedia GmbH hat Ende 2003 freiwillig ihre Lizenz an die RegTP zurückgegeben und auf die Ausübung der Lizenz- und Frequenznutzungsrechte verzichtet.
 
 
HSDPA - Der UMTS Turbo
Was ist HSDPA
High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) ist ein zukünftiges Übertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS. Er wurde im Rahmen von Release 5 UMTS 3GPP definiert und soll Downlink-Datenraten von 14,4 Mbit/s (unter Laborbedingungen), also die schnelle Übertragung großer Datenmengen (Spiele, Filme etc.) zwischen Basisstation und Mobilgerät ermöglichen. Aufgrund der Kanalkodierung zur Fehlerkorrektur mit einer maximalen Rate von 3/4 erreicht die nutzbare Datenrate im Fall von QPSK aber höchstens 5,4 Mbit/s, im Fall von 16-QAM maximal 10,8 Mbit/s, allerdings nur unter günstigen Funkbedingungen. Zum Erreichen dieser Datenrate werden jedoch 15 von 16 CDMA-Codes der Spreizcodelänge von 16 von der Basisstation verwendet, die Zelle ist somit ausgelastet.
Im Kern läuft das Verfahren - genau wie bei HSUPA (für Uplink) - darauf hinaus, dass ein verbesserter Scheduler in der Basisstation die Datenlast effektiver verteilt und je nach Qualität der Verbindung die Kanalkodierung (1/4, 2/4 oder 3/4) und das Modulationsverfahren (QPSK, 16-QAM) angepasst wird.
Die Übertragung erfolgt in Intervallen (Transmission Time Interval, TTI) von drei UMTS-Zeitschlitzen. Ein TTI hat also eine Länge von exakt 2 ms. In dieser Zeit können einem HSDPA-fähigen Endgerät bis zu 15 HSDPA Codes zugewiesen werden, wobei der praktische Datendurchsatz nicht proportional zur Anzahl der Kanäle steigt, da mit jedem zusätzlichen Kanal die Interferenz zunimmt und sich die Kanalqualität verschlechtert.
Ein HSDPA-fähiges Endgerät sendet im Gegenzug alle 2 ms eine Information über die Kanalqualität (Channel Quality Indicator, CQI). Anhand der empfangenen CQI-Werte verschiedener Endgeräte und unter Berücksichtigung anderer Daten (Pufferfüllstand, Prioritäten etc.) entscheidet die UMTS-Basisstation (der Node B) darüber, welche Endgeräte mit wieviel parallelen Kanälen bedient werden sollen. Weiterhin wird die CQI Information dazu verwendet die Kanalkodierung, das Modulationsverfahren und die verwendete NodeB Ausgangsleistungs auszuwählen.
Im Gegensatz zu anderen UMTS-Datenübertragungsverfahren gibt es bei HSDPA keinen Soft Handover, jedes Endgerät empfängt die HSDPA-Kanäle zu jedem Zeitpunkt immer nur von einer einzigen Basisstation. Ein Wechsel von Zellen wird mittels der Prozedur HSDPA serving cell change durchgeführt, welches einem Handover mit kurzer Unterbrechung gleichkommt.
 
 
Handy - Was ist zu beachten?
Gefahren und Gesundheit
Die Mobiltelefone stehen im Verdacht, gesundheitsgefährdend zu sein. Obwohl bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine unmittelbar akute oder kurzfristig auftretende Schädigung nachgewiesen ist, sind die möglichen Gefahren ein heiß diskutiertes Thema (siehe auch Elektrosmog, elektromagnetische Strahlung). Eine Unschädlichkeit läßt sich aus prinzipiellen Gründen nicht beweisen.
Befürchtete, jedoch bislang nicht wissenschaftlich erwiesene Wirkungen von Mobilfunkstrahlung sind unter anderem Krebserzeugung oder Belastungen des Nervensystems. Auch könnte die Strahlung der Mobiltelefone, wenn sie in der Hosentasche oder am Gürtel getragen werden, Männer unfruchtbar machen, da Spermien durch die Strahlung bewegungsunfähig werden könnten. Die Messungen beruhen jedoch teilweise nur auf ungenauen, unwissenschaftlichen Methoden, teilweise aber auch auf diversen Untersuchungen verschiedenster Universitäten, denen man sicherlich keine Unwissenschaftlichkeit vorwerfen kann, die aber je nach Studien-Design zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Es gibt wissenschaftliche (ernstzunehmende) Hinweise auf potentielle negative Auswirkungen der Handy-Strahlung auf die Samenzellen.
Allgemein wird vermutet, dass Mikrowellenstrahlung die Störung anderer technischer Geräte bewirken könnte, so dass die Nutzung von Mobiltelefonen in sensitiven Bereichen, wie in Kliniken oder Flugzeugen teilweise noch verboten ist. Diese Verbote werden aber neuerdings zunehmend gelockert. Auch Personen mit Herzschrittmachern wird von der Benutzung von Mobiltelefonen abgeraten.
Beim Untersuchen der Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung sind folgende Frequenzen relevant: Neben der Grundfrequenz von 900 MHz bzw. 1800 MHz kommt noch die Pulsfrequenz von etwa 9 kHz durch die Modulationstechnik TDMA hinzu, außerdem treten Neben- und Oberwellen (Frequenzvielfache) in Sende-Antennen-Nähe auf, deren Bio-Wirkung noch nicht ausreichend erforscht ist.
Mögliche Auswirkungen:
Ionisierung
Die verwendeten Frequenzen von 900 MHz beziehungsweise 1800 MHz sind noch weit unterhalb der typischen Ionisierungsenergie typischer Moleküle (mind. 800 THz, also das millionfache), so dass Schädigungen ähnlich wie die durch UV-Strahlung oder Radioaktivität (Sonnenbrand, Krebs) durch diesen Effekt auszuschließen sind.
Thermische Effekte
Im nichtionisierenden Frequenzbereich sorgt die Absorption von Strahlung durch Körpergewebe zu einer Erhöhung der Gewebetemperatur. Die Stärke und der Ort der Erwärmung hängt vom SAR-Wert ab, das ist der Wert, der die Eindringtiefe der Strahlung in das Gewebe beschreibt. Die heutigen Strahlungs-Grenzwerte sind darauf ausgelegt, dass eine maximale Erwärmung von 0,02 Kelvin erfolgt. Eine Temperaturerhöhung um 1 Kelvin (Anstieg um 1 °C) wird im allgemeinen als unbedenklich angesehen.
Der letzten WHO-Studie zu diesem Thema zufolge besteht kein begründeter Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und steigendem Risiko einer Krebserkrankung. Diese Studien werden jedoch ständig wiederholt und überprüft, es gibt kein endgültiges Ergebnis. (siehe englische Wikipedia zu dem Thema)
Athermische Effekte
* Elektrosensibilität
Es gibt Menschen, die wahrscheinlich empfindlich auf elektromagnetische Wechselfelder reagieren. Diese Symptome (Unwohlsein, Kopfschmerzen, Atemnot, Übelkeit, schwere Schlafstörungen, ...) sind zur Zeit noch nicht ausreichend erforscht und wegen widersprüchlicher Studienergebnisse nicht als Krankheit anerkannt. Oft ähneln die Symptome, die Menschen mit vermuteter Elektrosensibilität an sich beobachten, denen von beruflichem oder persönlichem Stress auffallend. Es wurde angeblich beobachtet, dass Menschen nach Installation einer Mobilfunk-Basisstation in der Nachbarschaft plötzlich Symptome von Elektrosensibilität beklagten, obwohl die Station noch nicht in Betrieb war. Über eine Häufigkeit jedoch existiert keinerlei Nachweis.
* Beeinflussung von Gehirnströmen
Durch die unmittelbare Nähe des Mobiltelefones zum Gehirn besteht die Möglichkeit, dass die hochfrequenten Wechselfelder zu Wechselströmen im Gehirn führen. Da die Neuronen Informationen mittels Spannungen und Strömen transportieren, könnte die Strahlung die Informationsverarbeitung beeinflussen. Diese Auswirkung wird wegen der stark unterschiedlichen Bereiche der Frequenzen der biologischen Prozesse sowie der technisch auftretenden Strahlungsfrequens als sehr unwahrscheinlich erachtet.
Der letzten WHO-Studie zu diesem Thema zufolge besteht kein begründeter Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und nervlichen Belastungen. Diese Studien werden jedoch ständig wiederholt und überprüft, es gibt kein endgültiges Ergebnis. (siehe englische Wikipedia zu dem Thema)
Ein Mitschwingen von Körperteilen oder -teilchen auf Eigenresonanzbasis ist bisher auch noch nicht untersucht worden (Geringe Sende-Energie schiebt wie bei einer Gartenschaukel diese immer höher, gefährlicher.).
Handy und Autofahren
Die Handy-Nutzung ohne Freisprecheinrichtung ist Fahrzeugführern in vielen Ländern verboten (z.B. Deutschland, Österreich und der Schweiz). Bei Nichtbeachtung des Verbotes werden Bußgelder verhängt. Auch ist vielen nicht bekannt, dass ein Headset nicht in allen Ländern als Freisprecheinrichtung anerkannt wird. Doch selbst mit besagter Freisprecheinrichtung kann ein Fahrer, wie neueste Studien zeigen, erheblich vom Verkehrsgeschehen abgelenkt werden.
Handy als Ruhestörer
In einigen Umgebungen, insbesondere bei Aufführungen in Kinos, Theatern oder Opern sowie erst recht in Gotteshäusern wird die Handynutzung meist als störend empfunden. Deshalb gehen einige Betreiber von Lichtspielhäusern dazu über, die Nutzung aktiv oder passiv zu unterbinden. In Ländern wie den USA ist der Einsatz von Störsendern mittlerweile gängige Praxis, um aktiv eine störungsfreie Aufführung zu gewährleisten. Andere Länder wie Deutschland untersagen die Nutzung der Sendefrequenzen, die exklusiv den Netzbetreibern vorbehalten sind. Die Betreiber setzen deshalb dort auf die passive Störung von Handys durch eine gute Abschirmung der Säle, welche den Empfang maßgeblich stören (und dazu führen, dass Mobiltelefone die maximale Sendeleistung abstrahlen).
Ferner wird das Mithören fremder Handygespräche in öffentlichen Verkehrsmitteln von den mitfahrenden Unbeteiligten als störend und indirekter Zwang empfunden, zumal dabei auch oft lauter gesprochen wird als mit anwesenden anderen Personen.
 
 
 
 
 
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